Terram investiert in neue Technologie

Terram freut sich, die nächste Phase seiner Entwicklungsstrategie bekannt zu geben, wobei eine brandneue und hochmoderne Nadelfilzgeotextilreihe in Auftrag gegeben wird.

Die Investition von über sechs Millionen Euro folgt der Akquisition von Boddingtons and Tubex durch den Mutterkonzern Fiberweb und der anschließenden Bildung eines Expertenbereichs für Geokunststoffe, darunter das Terram Unternehmen, und ist die größte Investition in neue Technologie für das Geokunststoffgeschäft.

Die neue Reihe wird derzeit vom führenden Hersteller Oerlikon produziert, wird für Fiberweb maßgeschneidert und wird ihren Sitz am erweiterten Standort in Maldon, Essex haben. Die aktuellen thermisch gebundenen Terram-Produkte werden nach wie vor erhältlich sein, zunächst von unserem Werk in Südwales und später dann von einem neuen Joint Venture mit Sitz im Ausland.

Mit der neuen Reihe kann Fiberweb Geosynthetics nun sowohl Nadelfilz- und thermisch gebundene Geotextilien anbieten, wie auch ein breites Sortiment an Drainageverbundstoffen, Geonetzen, Geozellen und Bauzubehör. Somit kann das Unternehmen eine größere Bandbreite von Bauprojekten versorgen.

Nadelfilz ist ein Faserstoff, der für die Verwendung bei großen Bauprojekten gestaltet ist. Er wird durch einen einzigartigen mechanischen Bindeprozess hergestellt, was ihn zu einem viel dickeren und dennoch extrem flexiblen Stoff macht, mit einer höheren Widerstandskraft gegen Löcher und Abnutzung. Dieses neuste Produkt ist speziell für Tiefbauanwendungen gestaltet, die einen Stoff mit höherem Grad erfordern als die bisherige Fiberweb Geosynthetics-Reihe thermisch gebundener Geotextilien.

Dank seiner hervorragenden Drainage- und Filtereigenschaften eignet sich Nadelfilz besonders für die Verwendung bei Deponien, Küstenschutz und Schienenprojekten. Bei Deponieanwendungen kann das Geotextil an die Membranen über- und unterhalb des Mülls angebracht werden, und bietet somit Schutz gegen Schäden wie Löcher und Umweltbelastungen oder Risse.

Bei Küstenschutzsystemen kann der höchst strapazierfähige Stoff unter den Ufermauern oder Steinaufschüttungen platziert werden, welche die Küste vor der Einwirkung von Wellen und Schutt schützen. Hierbei dient das Geotextil in zweifacher Weise: es verhindert Küstenerosion und erlaubt gleichzeitig den freien Durchlauf von Wasser in zwei Richtungen. Somit bildet das Geotextil eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Steinfiltern, die bei Küstenschutzsystemen verwendet werden.

John Warner, Präsident von Fiberweb Geosynthetics, kommentiert:

"Als Organisation haben wir es uns verschrieben, Geokunststoffprodukte zu entwickeln, die alle Bedürfnisse der Bauindustrie erfüllen. Dies ist eine bedeutende Investition in neue Technologie und ein Kernelement unserer Marketingstrategie, die speziell dafür entwickelt wurde, die Terram-Produkte und die Marke Terram an der Spitze des Geokunststoffmarkts in Großbritannien zu halten und neue Märkte in Kontinentaleuropa zu erschließen."

Die neue Reihe wird voraussichtlich Ende 2011 da sein und im ersten Quartal 2012 voll einsatzfähig sein.

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